Was bedeutet Führerscheinentzug?
Beim Führerscheinentzug (Fahrerlaubnisentzug) wird dir die Fahrerlaubnis durch ein Gericht oder eine Behörde entzogen. Im Gegensatz zum Fahrverbot ist der Entzug dauerhaft – bis du den Führerschein aktiv neu beantragst und ggf. eine MPU bestehst.
Wann brauchst du nach dem Entzug eine MPU?
- Bei Alkohol am Steuer ab 1,6 Promille
- Bei wiederholten Trunkenheitsfahrten unter 1,6 Promille
- Bei Drogenfahrten und regelmäßigem Drogenkonsum
- Bei Punktestand 8 oder mehr in Flensburg
- Bei schweren Straftaten im Straßenverkehr
Wie läuft die Wiedererteilung nach Führerscheinentzug ab?
Nach dem Entzug musst du aktiv die Wiedererteilung bei der Führerscheinstelle beantragen. Die Behörde prüft dann, ob du die MPU absolvieren musst. Nach bestandener MPU kann die Fahrerlaubnis erteilt werden – manchmal auch mit Auflagen wie einem Interlock-System oder regelmäßigen Kontrollen.
Wie lange muss ich auf den Führerschein warten?
Die Sperrfrist ist individuell und wird vom Gericht festgelegt – sie beträgt mindestens 6 Monate. Hinzu kommt die Zeit für MPU-Vorbereitung, Termin und Behördenverfahren. Wir helfen dir, die Wartezeit sinnvoll zu nutzen.
Führerscheinentzug wegen Alkohol
Bei Entzug wegen Alkohol ist in der Regel ein Abstinenznachweis erforderlich. Wir begleiten dich durch den gesamten Prozess – von der Abstinenz-Dokumentation bis zur bestandenen MPU.
Führerscheinentzug wegen Drogen
Bei Drogen-Entzug wird neben der MPU oft auch ein Drogenscreening (Haaranalyse oder Urintest) gefordert. Wir erklären dir genau, welche Nachweise wann notwendig sind.
Wir begleiten dich durch den gesamten Prozess
Von der ersten Kontaktaufnahme bis zum neuen Führerschein in der Hand: Wir kennen alle Schritte und Fristen und helfen dir, sie einzuhalten.
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